„Um den Prozess der Transformation von Daten in ‚Macht‘, also Handlungswissen und Handlungs- fähigkeit kontrolliert und verantwortungsvoll durchführen zu können, bedarf es Data Literacy. Diese Kompetenz befähigt Menschen, reale Probleme durch die Nutzung, Analyse und Interpretation von Daten, die zugrunde liegenden Phänomene zu messen sowie zu adressieren. Sie ist unerlässlich für das Verständnis komplexer, gesellschaftlich relevanter Phänomene wie globale Wirtschafts- und Finanzverflechtungen, Migration oder Klimawandel. Im Zeitalter der Digitalisierung liegen uns nicht nur mehr Daten vor, um diese Phänomene zu messen, sondern unter Umständen auch mehr ungeeignete Daten, die es sorgfältig zu evaluieren gilt. Zudem ermöglicht es die Digitalisierung weitaus mehr Menschen als früher, über diese Phänomene öffentlich zu diskutieren und Einfluss zu nehmen.“1 (S.15)
s.u. Data Literacy Framework, S. 26
